

"Unbekanntes" Kleinod vor der Haustür11.06.2010 Trebgast - Das Bayerische Fernsehen sendete dieser Tage im Rahmen der "Frankenschau" live von der Naturbühne Trebgast. Wenn man zu Hause gemütlich vor dem Fernseher sitzt, ahnt man nicht, welcher Aufwand für einen zirka achtminütigen Live-Bericht notwendig ist. Insgesamt elf Personen - vom Regisseur, über den Aufnahmeleiter, die Kameraleute und Tontechniker - waren vor Ort, um über die Thematik der Amateurbühnen zu berichten. Moderatorin Ursula Schmidt sagte: "Es gibt europaweit noch etwa 130 Freiluftbühnen. Bei unseren Recherchen hat uns die Naturbühne schwer beeindruckt, sie ist ein richtiges Kleinod. Wir wollen den Leuten zeigen, welche Schätze sich mitunter vor ihrer Haustüre befinden, von denen man nichts weiß." Auf die Frage, wie er denn seine Schauspieler motiviert, um sie bei der Stange zu halten, hatte der Vorsitzende der Naturbühne, Siegfried Küspert, eine einfache, kurze Antwort: "Da braucht es eigentlich gar keine. Das sind im positiven Sinn lauter Theaterverrückte. Die sind im Februar da und erst Ende August wieder weg." Die Zukunft seiner Bühne sieht er für die nächste Zeit nicht gefährdet: "Wir haben einen Stamm von Schauspielerinnen und Schauspielern, und ich habe keine Bedenken, dass die Bühne, die jetzt seit 57 Jahren aktiv ist, in absehbarer Zeit hier Probleme bekommen könnte." Dann wurden live einige Szenen aus dem Klassiker "Die drei Musketiere" gesendet sowie Aufnahmen von der Premiere des Märchens "Schneewittchen", die bereits am vergangenen Freitag gedreht wurden. "Wetterfee" Rika Dechant hatte abschließend noch eine gute Nachricht: Nach ihrer Prognose steht uns in der Region ein warmes und niederschlagsfreies Wochenende bevor, so dass die Organisatoren für das "Trebgaster Seefest" ihre Vorbereitungen ziemlich beruhigt treffen können. Quelle: Frankenpost 11.06.2010 |
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