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Mit fünf Stücken in die neue Saison


18.08.2009

Trebgast - "Die Trebgaster Schauspieler haben 22 500 Zuschauer mit ihrem Spiel begeistert und die, die nicht gekommen sind, haben viel versäumt!" Mit diesen Worten blickte Vorsitzender Siegfried Küspert bei der Saisonabschlussfeier am Sonntagabend nochmals auf eine sehr erfolgreiche Saison der Naturbühne Trebgast zurück. Kein Wunder, dass sowohl Landrat und Protektor Klaus Peter Söllner und Bürgermeister Werner Diersch voll des Lobes über den "Leitwolf" der Naturbühne waren.

Wie Küspert feststellte, wurde das selbst gesteckte Ziel von 25 000 Zuschauer knapp verfehlt: "Das hat viele Gründe, aber der Hauptgrund war das kalte und nasse Wetter der Monate Juni und Juli. Ich denke, hätten wir die jetzigen Temperaturen etwas früher bekommen, hätten wir unser Ziel sicherlich erreicht." Küspert erinnerte an den teilweise frenetischen Schlussapplaus in den einzelnen Vorstellungen, der letztlich das Angebot der Stücke bestätigte. Küspert: "Wir hatten in dieser Spielzeit 22 500 restlos zufriedene Besucher. Diese Zuschauer kommen im nächsten Jahr wieder und werden weitere mitbringen, denn sie haben erfahren, dass hier gutes Theater zu erschwinglichem Eintritt gemacht wird."

Dass die Saison trotz der teilweise widrigen Umstände des Wetters erfolgreich verlaufen ist, daran haben nach den Worten von Küspert viele ihren Anteil. Dass mittlerweile die Karten online bestellt werden können, sei für die Bühne ebenfalls ein großer Vorteil.

Ein herzliches Dankeschön richtete Küspert aber auch an die 66 Schauspieler, die in dieser Saison auf der Bühne standen, darunter 15 Kinder und Jugendliche. Küspert: "Insgesamt waren sage und schreibe 123 Personen im Einsatz. Bei einer Mitgliederzahl unseres Vereins von 209, eine stattliche Anzahl."

Was die neue Spielzeit 2010 angeht, so wird das Ensemble bis auf wenige Ausnahmen zusammenbleiben. Diese positive Tatsache hat Vorstand und Verwaltungsrat zu folgendem bewogen: "Wir haben festgestellt, dass wir mit unseren diesjährigen Inszenierungen an unsere Grenzen gestoßen sind. Wir wollen von den Monumentalinszenierungen mit über dreißig Personen auf der Bühne weg und zu kleineren Ensembles kommen. Aber gleichzeitig sollten natürlich alle auch eine Rolle bekommen, ohne dies jetzt versprechen zu können." Dies hat zu der Entscheidung geführt, im nächsten Jahr fünf Stücke auf den Spielplan zu bringen, ohne dabei die Gesamtstückzahl zu erhöhen.

Küspert betonte, dass die Stücke nicht "selbstherrlich" von den Vorständen ausgewählt worden seien, sondern dieser Entscheidungsprozess ist im zuständigen Ausschuss und im Vorstand mit den Regisseuren gereift. Küspert: "Wir können bei der Stückeauswahl keine Einzelinteressen berücksichtigen, das heißt, was der einzelne gerne spielen würde, sondern wir müssen Rücksicht auf unser vorhandenes Spielerpotenzial nehmen. So auf die Unterbringung der Kinder und den Versuch, jedem eine Rolle zukommen zu lassen. Ich hoffe, dass die, die etwas anderes erwartet haben, Solidarität zeigen."

Küspert gab den zeitlichen Fahrplan vor: So wird am 25. September ein Treffen mit dem Vorstand und den Regisseuren stattfinden, in dem es um den Abgleich der Rollenbesetzungen geht. Und ab 1. Oktober will die Naturbühne in den Vorverkauf gehen, um auch das Weihnachtsgeschäft zu nutzen.

Quelle: Frankenpost 18.08.2009

 
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