

"Denkwürdige Saison" an der Naturbühne20.01.2011 Trebgast - "Ich bin gern Protektor bei euch. Ich nehme immer eine überaus positive Stimmung von hier mit und man spürt, dass alle mit Freude dabei sind. Ihr habt Großartiges geleistet und wir im Landkreis sind stolz auf euch. Die Naturbühne und der Landkreis gehören zusammen." Landrat Klaus Peter Söllner meinte es ehrlich. Und so viel Lob und Anerkennung aus berufenem Munde tat allen nach getaner Arbeit gut. 28 400 Zuschauer nutzten trotz teilweise extremer Wetterverhältnisse das Angebot der Bühne mit ihrer Infrastruktur und zeigten mit dem Besuch der 80 Vorstellungen ihr Interesse und ihre Anerkennung für die Leistungen des gesamten Ensembles. Sichtlich stolz zeigte sich Vorsitzender Siegfried Küspert auf das Ensemble. Dabei richtete er diesmal seinen Dank zuerst an die Teile der Mannschaft, die ihre Leistungen nicht im Rampenlicht, sondern im Hintergrund erbringen: Das Team, das sehenswerte Bühnenbilder geschaffen hat, bekam am meisten den Druck der fünf Stücke zu spüren. Ihre liebe Not mit den fünf Bühnenbildern hatte logischerweise der Bühnenauf- und -abbautrupp. Oft bis zu drei Mal am Tag musste die Kulisse verändert werden. "Für diesen besonderen Einsatz wäre eigentlich eine Goldmedaille gerechtfertigt", so der Vorsitzende. Viel Lob bekamen aber auch Reinigungsdienst, Kassendienst, Gästedienst und die Technikertruppe. Das Regieteam habe die fünf Stücke hervorragend in Szene gesetzt, wozu auch die Kostüm- und Maskenbildner beigetragen hätten. Viel Zuspruch gab es für die Tatsache, dass die Kinderstücke auch von und mit Kindern gespielt werden, "was uns von vielen anderen Bühnen abhebt", so Siegfried Küspert. Die Gastspiele hätten sich in Niveau und Qualität absolut angepasst. Vor allem mit der Auftaktveranstaltung zum "Tag der Franken" habe man einen Volltreffer gelandet, die Zuschauer begeistert und sicherlich in einer "denkwürdigen Saison" viele neue Freunde gewonnen. Getreu dem Motto "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" folgte bereits ein Ausblick auf die nächste Saison: Verwaltungsrat und Vorstand sind sich einig, dass die Kapazität der Bühne in Bezug auf Probenräume, Bühnenbild, Maske und gesamter Infrastruktur auf Dauer keinen fünf Stücken standhalten kann. "Wir werden deshalb wieder auf vier Stücke zurückgehen, aber ich bin mir sicher, wir werden damit auch in 2011 erfolgreich sein, da unser gesamtes Ensemble bis auf zwei bis drei Ausnahmen zusammen bleibt", blickte Küspert nach vorne. Und, dieses "Bonbon" hatte er sich für den Schluss aufgehoben: "Wir können zuversichtlich in die Zukunft blicken, denn wir sind am 31.12.2010 schuldenfrei." Quelle: Frankenpost vom 19.08.2010 |
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