Othello

Aus dem reichen Schatz der Shakespeare’schen Dramen hat das Trauerspiel „Othello“, auch „Tragödie der Eifersucht“ oder „Tragödie der Vertrauensseligkeit“ genannt, schon bald nach seinem Erscheinen im Jahre 1604 große Volkstümlichkeit erlangt und bis zum heutigen Tag behalten. Der edle und tapfere “Mohr von Venedig“ ist durch seine Tüchtigkeit zum Feldherrn aufgestiegen. Das raffinierte und skrupellose Intrigenspiel, das der Schurke Jago in Szene setzt, um an die Stelle Cassios, erster Offizier des Feldherrn, zu werden, zerstört nicht nur die große und reine Liebe des redlichen Mohren zu seiner unschuldigen engelsschönen Desdemona, in Eifersuchtsraserei erdolcht Othello die geliebte Frau und sich selbst. Die romantische Naturkulisse der Freilichtbühne wird einer fantasievollen Inszenierung, die das Drama neu aufteilt, und ohne Pause durchspielen lässt, einen wirkungsvollen Hintergrund geben.

Regie: Friedrich Dauscher