Ein Sommernachtstraum

Schauplatz: Athen und ein nahegelegener Wald – Zeit: Um das Jahr 1600 Die Komödie „Ein Sommernachtstraum“, für uns Deutsche noch durch die Begleitmusik Felix Mendelssohns verschönt, ist zu einer Hochzeit am Hofe der Königin Elisabeth von England geschrieben. In diesem Spiel erscheint alles verzaubert, nicht zuletzt die Liebe, die graziös und verspielt, spuk- und märchenhaft durch die Sommernacht träumt. In den Reigen der Elfen mischt sich der listenreiche Puck in mancherlei Gestalt. Menschliche Freude und Leiden, Sehnsucht und Eifersucht geben sich ein komödienhaftes Stelldichein. Gewürzt wird das Ganze durch das immer wiederkehrende „Theater im Theater“, in dem die Schauspieler zu biederen Handwerkern und die Handwerker in urkomischer und amüsanter Weise zu pathetischen Schauspielern werden. – Der große Zauberer Shakespeare könnte dieses Stück eigens für die Freilichtbühne geschrieben haben, so vortrefflich füllt es den Rahmen der idealen Naturbühne.

Regie: Friedrich Dauscher