Tumult im Narrenhaus

Die Handlung spielt in Valencia – Zeit: Ende des 16. Jahrhunderts. Missverständnisse sind oft aller Übel Anfang. So auch hier in diesem Stück, in dem zwei normale Menschen, noch dazu Verliebte, in eine Narrenhaus eingesperrt werden. Der schöne Edelmann Floriano und der Prinz Don Reinero haben sich in die reizende Celia aus Saragossa verliebt. Bei einem nächtlichen Stelldichein, das beide Freier zu der Geliebten lockt, überlistet der Prinz seinen Nebenbuhler, indem er mit einen Pagen die Kleider tauscht. Wütend ob des betrogenen Schäferstündchens, streckt Don Floriano seinen angeblichen Liebeskonkurrenten nieder. Floriano flieht, in dem Glauben, den Prinzen getötet zu haben. Auf der Flucht trifft er Freund Valerio, dem er seinen Prinzenmord gesteht. Der Zufall führt sie vor ein Narrenhaus und auf die Idee, der Verzweifelte soll als Irrer im Hospital für Geisteskranke Zuflucht nehmen. Rein zufällig führt auch der Weg die beiden Verliebten, die reiche und schöne Dona Eriflila und den Diener Leonato vor die Pforten des Irrenheims. Jedoch der Diener misstraut der Liebe seiner Angebeteten und lässt die Unglückliche halb bekleidet und allein zurück. Wider Willen wird sie als „Verrückte“ ins Narrenhaus gesperrt. Spontan verlieben sich die unnormalen Irren, Erifila und Floriano. Aus dieser Situation ergeben sich die lustigsten Komplikationen. Schließlich wird die gewollte und ungewollt Narretei zum „Bäume hinaufklettern“ turbulent, eine Verrücktheit, welche die Verrückten in der bewaldeten Freilichtszenerie in natürlichen Weise praktizieren können.

Regie: Friedrich Dauscher