Die lustigen Weiber von Windsor

In fast regelmäßigen Abständen Shakespeare zu spielen, ist bei den Trebgaster Sommerspielen schon ein wenig zur Tradition geworden. Diesmal: „Die lustigen Weiber von Windsor“. Die Hauptfigur dieses possenartigen Lustspiels, ist aus dem Königsdrama „Heinrich IV.“ bekannte dicke und gutmütige Ritter Sir John Falstaff. Shakespeare soll dieses Werk in 14 Tagen geschrieben haben und zweifellos erkennt man bei der Bearbeitung deutliche Spuren einer hastigen Improvisation. Wer Shakespeares Werke kennt findet Parallelen. Wir können aber vermuten, dass dem Dichter ein älteres, unbekanntes Stück als Grundlage gedient und er Falstaff und seinen Kreis kurzerhand in diese Vorlage hineingezwängt hat. Der Inhalt zeigt, wie der finanziell schwindsüchtige Ritter Sir John, gleichzeitig mit zwei ehrbaren Bürgersfrauen aus Windsor, in eindeutiger Absicht anzubändeln versucht, aber von den gewitzten Frauen zweimal eine empfindliche Abfuhr erfährt.

Regie: Hans-Josef Becher