Das Wirtshaus im Spessart

Im Herbst 1826 legte ein junger Mann auf dem Weg durch den Spessart eine Rast in einem der wenigen Gasthäuser zwischen Aschaffenburg und Würzburg ein. Der Weg durch den Spessart war damals noch sehr beschwerlich, und besonders der holprige Anstieg von Hessenthal nach Rohrbrunn galt als eine einzige Strapaze. So war es ganz natürlich, dass 14 Jahre vorher ein junger Mann aus Straßbessenbach, Franz Scherf, am Fuße dieses Anstiegs in Hessenthal ein Gasthaus mit Posthalterei errichtete. Nun, dieses Gasthaus steht immer noch, und wenn man den damaligen Beschreibungen glauben darf, sieht es fast noch genauso aus und heißt auch noch so wie vor 170 Jahren: „Das Gasthaus zur Post“. Der junge Mann war der Dichter Wilhelm Hauff, der, angelockt durch verschiedene Reisebeschreibungen einiger Dichterkollegen, sich entschlossen hatte, ebenfalls den Spessart zu bereisen Wilhelm Hauff kam bei diesem Aufenthalt mit einheimischen Bauersknechten und Holzfällern ins Gespräch und aus deren Erzählungen wurde seine Geschichte vom „Wirtshaus im Spessart“

Regie: Jürgen Peter