Tumult im Narrenhaus

Don Floriano befürchtet, er habe einen Prinzen im Duell getötet, und stellt sich verrückt. Im Narrenhaus verliebt er sich in Dona Erifila, die so wenig verrückt ist wie er, doch wie er unter Verrückten verrückt spielt. Die Liebenden wissen voneinander nicht, dass sie normal sind, und bedauern sich gegenseitig wegen ihrer Narrheit. Irrsinn simulieren ferner die Nichte des Narrenhausverwalters und deren Magd – beide weil sie in Don Floriano verliebt sind. Das barocke Thema von Schein und Sein wird in diesem Wirbel von echten und simulierenden Narren, von liebenden Verrückten und Verrückten aus Liebe, von freiwilliger und unfreiwilliger Täuschung, in die schiere Groteske getrieben: das Narrenhaus als Zerrspiegel der Welt. Es sind Partituren für phantasievolle Regisseure und Komödianten, die das Spiel um des Spieles willen, das Theater um des puren Theaters willen, lieben. Komik, Tempo und Eleganz bilden die Grundlage für diese köstliche Unterhaltung.

Regie: Friedrich Dauscher

weiblich
Dona Erifila Karin Gut
Laida Hilde Volkmann
Dona Fedra Iris Meier

männlich
Hausverwalter Heiner Staudt
Arzt Ernst Jurkat
Pförtner Werner Gebhardt
Don Floriano Hubert Burczek
Don Valerio Jürgen Kolb
Leonato Markus Falkenstein
Häscher Daniel Pufke
Tornas Bernd Gut
Belardo Charly Busch
Ein stummer Sänger Georg Küfner
Fremder Georg Küfner