Die drei Eisheiligen und die kalte Sophie

Kathrin, die junge Maierhof-Bäuerin hat durch den frühen Tod ihrer Eltern schon in jungen Jahren viel Arbeit und Verantwortung auf sich laden müssen. Die größten Sorgen aber bereiten ihr Großvater Pangraz und seine beiden Freunde Servaz und Bonifaz. Trotz ihres Alters sind die „Eisheiligen“ immer noch arge Spitzbuben. Jemanden einen Streich spielen zu können, ist für sie eine kindliche Freude. Da hilft auch nicht die strenge Hand der gleichaltrigen Haushälterin Sophie.

„Wenn nur ein gestandner Bauer den drei Hallodris die Leviten gehörig lesen würde!“ Aber der Wunsch Sophies geht nicht in Erfüllung. Trotz der vielen Heiratskandidaten, die allesamt vom Krenweiberl, der Hochzeitsschmuserin, auf den Hof gebracht werden, denkt Kathrin nicht an den Ehestand. Bis Peter der neue Jungknecht kommt. Aber auch mit diesem hat Kathrin so ihr rechtes Kreuz. Er hält nicht viel von der Arbeit und noch viel schlimmer, er verdreht Kathrin den Kopf, ohne ihr ihn wieder richtig aufzusetzen. Für den größten Wirbel am Maierhof sorgt schließlich der Auftritt einer Erbschleicherin, die jedoch zu guter Letzt entlarvt und überführt werden kann. Was aber wäre ein glückliches Ende, ohne das Sichfinden von Kathrin und Peter und – natürlich – die Bekehrung der „Eisheiligen“, sehr zur Freude der „kalten Sophie“.

Bei dem Stück handelt es sich um ein ländliches Lustspiel in drei Akten und wurde geschrieben von Georg Harrieder.

Regie: Jasmin Sarah Zamani

weiblich
Kathrin, Jungbäuerin Sonja Welsch
Sophia, Haushälterin Sonja Bayer
Lena, Magd Francesca Canola
Babett, Krenweibla Heidi Suttner
Ludwiga Härtinger, fremde Frau Diana Canola-Laaber

männlich
Pangraz, Eisheiliger Georg Küfner
Servaz, Eisheiliger Michael Knorr
Bonivaz, Eisheiliger Walter Richter
Peter, Jungknecht Alexander Böhm
Heiner Kreithmaier, Hochzeiter Julian Hildner